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Kurzbericht über Hospitation im TGM-Reha-Bereich


Mainz, 30.01.2018

Ein kurzer Bericht über meine sechswöchige Teilnahme an der Rehabilitationsgruppe der TGM

Name: Elias Dreismickenbecker
Alter: 21
Sportstudent und Ruderer aus Mainz

Von Anfang November bis Anfang Januar 2018 hatte ich die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten der TGM sechs Wochen lang jeden Donnerstag an den Rehabilitationsstunden, geleitet von Thomas Stehle, teilzunehmen. Während dieser Zeit erhielt ich einen umfassenden Einblick in die Organisation und vor allem auch über den Ablauf von Trainingsstunden im Rehabilitationsbereich. Zwar hatte ich zuvor bereits an der Universität einiges über die Theorie von Rehabilitationsstunden sowie den Umgang mit Patienten gelernt, doch wenn es darum ging praktisch zu arbeiten, brachte ich wenig bis gar keine Erfahrung mit. So kam ich Anfang November in die TGM zu Herrn Thomas Stehle, um an meiner ersten Reha-Sport-Stunde teilzunehmen.

Nach einer kurzen Begrüßung gab mir Thomas direkt einen Einblick in die Organisation und den Ablauf im Rehabilitationsbereich: Welche und wie viele Patienten kommen in eine Stunde? Wo ist eine Obergrenze an Teilnehmenden zu setzen? Welche Beschwerden gibt es? Wer übernimmt die Kosten? Wie wird abgerechnet? … um nur einige Fragen zu nennen.

Nach einer kurzen Erklärung und Einweisung fing die erste Stunde auch direkt an. Nach einer kurzen Vorstellung meinerseits gab es auch von der Gruppe keine Einwände gegen meine Anwesenheit. Während ich die ersten paar Stunden hauptsächlich den Ablauf der Stunden verfolgt habe und mir Thomas dabei immer wieder Einzelheiten erklärte, wurde mir recht schnell klar, dass das Anwenden eines stumpfen Schema F im Reha-Bereich wenig Früchte trägt. Vor allem in der von mir besuchten Gruppe herrschte eine große Heterogenität in Bezug auf Alter, individueller Beschwerden und Fitnesslevel. Das bedeutet vor allem für den Übungsleiter, eine hohe Flexibilität mitbringen zu müssen, um auf individuelle Beschwerden und Einschränkungen eingehen zu können. Auch hatte ich das Gefühl, dass der Übungsleiter darauf Wert legte, durch das Gleichgewicht von hohen Intensitäten und Erholungsphasen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Nachdem ich dann die ersten Male zugeschaut habe, nahm ich anschließend selbst an den Stunden teil bzw. konnte auch selbst mal Hilfestellung beim Dehnen und Kräftigen unter Anleitung von Thomas geben. So war es mir möglich, selbst ein Gefühl für den Umgang mit Patienten zu entwickeln. Sehr wichtig in diesem Bereich sind Empathie und Eingehen auf jeden Einzelnen und nicht zuletzt, ein Ohr für die Patienten zu haben.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat, die Reha-Gruppe für die kurze Zeit zu begleiten. Ich bin sehr dankbar für die Offenheit und „Gastfreundschaft” die mir der Übungsleiter und vor allem auch die Gruppenteilnehmer entgegengebracht haben!

In dem Sinne

liebe Grüße

Elias