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Was zur Hölle ist Roller Derby?

Autorin: Ninnia Craß

Wie circa 50 andere Teams in Deutschland spielen die „Maniac Monsters Mainz” seit dem Jahr 2013, bestehend aus rund 30 Mitgliedern der TGM „Roller Derby”, ein aus Amerika stammender Vollkontaktsport auf Rollschuhen (Quads mit Stoppern vorne), der mehrheitlich von Frauen ausgeübt wird.

Am 5. Mai 2018 findet das nächste Spiel in Mainz statt, bei dem es für die Maniac Monsters der TGM um Punkte geht. Zu Gast sind die „Roller Grrrl Gang” aus Frankfurt, so dass es sich im wahrsten Sinne des Wortes um ein Rhein-Main-DERBY handelt. Außerdem sind die Teams aus Marburg und Metz zu Gast, die unter der Organisation der Mainzer ebenfalls gegeneinander antreten. Vergangenen März richteten die Maniac Monsters einen erfolgreichen Freundschaftsspieltag aus, bei dem Roller Derby-Spielerinnen und -Spieler aus ganz Deutschland nach Mainz gekommen sind, um in gemischten Teams gegeneinander anzutreten (siehe dazu mehr in gesondertem Artikel zum Themenscrimmagetag).

Wie funktioniert Roller Derby überhaupt?

Ein Spiel (Bout bei Punktspielen, Scrimmage bei Freundschaftsspielen und Turnieren genannt) findet in einer gewöhnlichen Turnhalle statt, in der am Boden eine ca. 20 x 30 m lange und 4,5 m breite Bahn (Track genannt) aufgeklebt wird. Das Spiel wird in zwei Halbzeiten à 30 Minuten gespielt, die wiederum in maximal zweiminütige Runden (Jams genannt) eingeteilt sind. Aus jeder Mannschaft befinden sich fünf Spielerinnen gleichzeitig auf der Bahn. Je eine davon ist die so genannte Jammerin, die Punktemacherin, welche an einem Stern auf dem Schutzhelm erkennbar ist. Die anderen Spielerinnen auf der Bahn sind Blockerinnen, deren Aufgabe es ist, die gegnerische Jammerin am Punkte machen zu hindern und die eigene Jammerin zu unterstützen. Außerdem befinden sich zahlreiche Schiedsrichter und Helfer (Ref und NSO genannt) am Track. Jeder Jam startet mit Anpfiff durch einen Ref. Die Blockerinnen stehen alle nah beieinander (Pack genannt). Die Jammerinnen starten hinter den Blockerinnen. Sie haben die Aufgabe, sich durch das Pack zu kämpfen, um sich in der ersten Runde den Vorteil der „Lead”-Jammerin zu verschaffen. Die Lead-Jammerin kann aus taktischen Gründen den Jam vor Ablauf der zwei Minuten abbrechen. Ab der zweiten Runde können die Jammerinnen Punkte erzielen. Für jede legal überholte Spielerin der gegnerischen Mannschaft gibt es einen Punkt. Gewonnen hat das Team, welche nach beiden Halbzeiten die meisten Punkte hat.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, gibt es eine Schutzausrüstung, bestehend aus Helm, Hand-, Ellenbogen- und Knieschonern sowie einem Mundschutz. Außerdem ist ein umfangreiches Regelwerk zu beachten, welches unter anderem festhält, womit und wohin (z. B. mit Schultern, Hüfte gegen die Körperseite der anderen Spielerinnen) geblockt werden darf. Verstößt eine Spielerin gegen diese Regeln, zählt dies als Vergehen (Penalty oder Foul genannt) und die betroffene Spielerin muss für 30 Sekunden auf die Strafbank (Box genannt).

Das Team in Mainz freut sich jederzeit über Interessierte, ob als Spielerinnen, Schiedsrichter, Helfer oder Zuschauer.

Mehr Infos und Kontaktmöglichkeiten findet ihr auch online unter: