TGM Judo: Erfolge bei Turnierteilnahmen!
28. April 2026 | von Marc BrockmannStarke Premieren beim Bochumer Veteranen Cup
Beim Bochum Cup der Veteranen im März 2026 feierten Hannes Hoeppe und Tobias Straßer einen besonderen sportlichen Meilenstein: Beide starteten zum ersten Mal bei einem Veteranenturnier, und für Tobias war es sogar der allererste Wettkampf seiner Judolaufbahn. Umso beeindruckender waren ihre Leistungen in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.
Hannes Hoeppe zeigte in der Klasse Männer Ü30 bis 81 kg eine souveräne Vorstellung. Mit klugem Griffkampf, viel Übersicht und konsequenter Technik erkämpfte er sich einen hervorragenden dritten Platz und damit gleich bei seinem Veteranen‑Debüt einen Podestplatz.
Für Tobias Straßer war der Tag gleich in mehrfacher Hinsicht eine Premiere. Nicht nur sein erster Start bei den Veteranen, sondern überhaupt sein erstes Judoturnier. Trotz dieser besonderen Ausgangssituation zeigte er bemerkenswerten Einsatz und Nervenstärke. In der Klasse Männer Ü30 bis 90 kg erreichte er einen respektablen fünften Platz und sammelte wertvolle Wettkampferfahrung.
Osterturnier in Zeiskam
Beim Osterturnier in Zeiskam in der Pfalz am 28. März 2026 waren zwei Nachwuchskämpfer des Vereins am Start – und beide konnten mit starken Leistungen überzeugen.
In der Altersklasse U13 wurde in einem leicht angepassten Wettkampfmodus gekämpft: Es gab keine festen Gewichtsklassen, stattdessen wurden die Athleten nach ihrem Gewicht in Pools eingeteilt. Auch das Wertungssystem wich von den üblichen Regeln ab – je nach Technik wurden 3, 5 oder 10 Punkte vergeben, und ein Kampf endete entweder nach zwei Minuten oder vorzeitig beim Erreichen von 20 Punkten. Strafen wurden jeweils mit zwei Punkten für den Gegner geahndet!
Für Mattis Ziniel bedeutete dies drei Kämpfe in seinem Pool. Im ersten Duell musste er sich einem starken Gegner geschlagen geben. Umso beeindruckender war seine Reaktion im zweiten Kampf, den er deutlich für sich entscheiden konnte. Besonders hervorzuheben ist eine sauber umgesetzte Vorwärts-Rückwärts-Kombination, die er im Wettkampf effektiv einsetzen konnte – ein deutlicher Fortschritt in seiner technischen Entwicklung. Im dritten Kampf unterlag er erneut, zeigte jedoch insgesamt eine klare Leistungssteigerung. Am Ende wurde sein Einsatz mit der Bronzemedaille belohnt.
In der weiblichen U15 wurde nach den regulären Regeln des Deutschen Judo-Bundes gekämpft: drei Minuten Kampfzeit, klassisches Wertungssystem und feste Gewichtsklassen. Katharina Brockmann trat in der Klasse bis 48 kg an, in der insgesamt fünf Kämpferinnen am Start waren.
Gleich im ersten Kampf zeigte sie Nervenstärke und setzte sich in einem engen Duell mit zwei Yuko-Wertungen knapp gegen eine Schülerin des Heinrich Heine Gymnasiums mit Judo Schwerpunkt durch. Den zweiten Kampf gewann sie souverän durch einen Armhebel. Im dritten, sehr ausgeglichenen Kampf gegen eine Blau-Gurt-Trägerin bewies sie Kampfgeist und entschied die Begegnung erst in den Schlusssekunden mit einer vollen Wertung durch einen gelungenen Wurf für sich.
Im abschließenden Kampf traf Katharina auf die amtierende südwestdeutsche Meisterin, die sie zwei Wochen zuvor bereits bei einem bundesoffenen Turnier besiegt hatte. Diesmal entwickelte sich ein intensiver und ausgeglichenerer Kampf. Nach einer zwischenzeitlichen Unterbrechung aufgrund von Nasenbluten behielt Katharina die Konzentration und konnte in der letzten Minute erneut mit einem Armhebel den Sieg sichern. Damit blieb sie im gesamten Turnier ungeschlagen und gewann verdient den ersten Platz, der mit einem Pokal belohnt wurde.
Beide Athleten zeigten beim Ostturnier starke Leistungen, setzten neue technische Elemente erfolgreich um und bestätigten ihre positive Entwicklung. Mit einem ersten und einem dritten Platz war das Turnier ein voller Erfolg – zumal die Konkurrenz stärker war als im Vorfeld erwartet.

Südwestdeutsche Einzelmeisterschaften U15 in Wörrstadt – Starker Auftritt von Katharina Brockmann
Am 15. Februar 2026 fanden in Wörrstadt die Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U15 statt. Für dieses hochklassig besetzte Turnier hatte sich Katharina Brockmann nach ihrem ersten Platz bei den Rheinlandmeisterschaften in der Gewichtsklasse bis 48 kg qualifiziert.
Katharina startete konzentriert in den Wettkampf. Ihren ersten Kampf konnte sie vorzeitig für sich entscheiden. Mit einer sauber angesetzten Fußtechnik, einem Ko-uchi-gari, brachte sie ihre Gegnerin zunächst mit einer halben Wertung zu Boden und setzte kurz darauf mit derselben Technik nach – diesmal mit voller Wertung – was den Kampf vorzeitig beendete.
Im Halbfinale traf Katharina auf eine sehr starke Gegnerin aus Hessen. Trotz engagierter Gegenwehr fand sie in diesem Kampf nicht zu ihrem gewohnten Kampfstil und musste sich schließlich geschlagen geben.
Im anschließenden Kampf um Platz drei zeigte sie jedoch erneut ihre Klasse. Katharina dominierte das Geschehen und beendete den Kampf souverän vorzeitig mit einer Armhebeltechnik, wodurch sie sich verdient die Bronzemedaille bei den Südwestdeutschen Einzelmeisterschaften sicherte.
Mit diesem starken dritten Platz auf südwestdeutscher Ebene bestätigte Katharina ihre gute Form und ihre kontinuierliche Entwicklung im Wettkampfgeschehen.
